12 Dezember 2007 Reime Gedichte Poesie mit Zauberblume

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12 Dezember 2007 Reime Gedichte Poesie mit Zauberblume

Lyrik Poesie        mit Zauberblume

         

 

               

 

 
                 

 Lyrik Poesie     

 
           

 
1  
  Tür des Friedens
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-01
   
  Mach auf die Tür ganz leis’
  Tritt ein und such den Frieden
  Sei zur Ruhe bereit
  Es wird deine Seele siegen
   
  Das lautlose der Zeit
  Ist der Schlüssel zur Stille
  Sei zum Besinnen bereit.
  Zeig deinen eigenen Willen.
   
  Ruhe will gelebt sein mit Entspannung
  Es wird dein Inneres dich führen.
  Es ist deine Erquickung
  Darum trete durch die Türe
   
2  
  Erster Advent mit Licht eins
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-02
   
  Vorbereitung zur Weihnachtszeit
  Zünde an das erste Licht.
  Es beginnt die frohe Wartezeit.
  Die uns mit Behagen anspricht.
   
  Das Licht durchflutet die Dunkelheit.
  Immer aufs Neue dies erfassen.
  Schenk Allen deine Aufmerksamkeit.
  Damit sich viele stimmungsvoll anpassen.
   
  Advent heisst Weihnachtszeit
  Ein gedankenvolle Ankunft
  Jesus Christus war für uns bereit
  In der Krippe die Niederkunft
   
3  
  Schneemann  zeig dein Lachen
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-03
   
  Stop Schneemann, bleib doch stehn
  Du bist aus Kugeln gemacht
  Bist du auch aus weichem Schnee
  Man sieht wie gerne du lachst.
   
  Dein Leib und Kopf so kugelrund
  Dazwischen Knöpfe auf dem Bauch
  Stolz stehst du hier und bist wintergesund.
  Für Kinder kein Schall und Rauch
   
  Stop Schneemann, auch wenn es friert.
  Du hungerst nicht, sorgst nicht um Geld.
  Unbesorgt, weil dich nichts rührt.
  Zeig dein Lachen der ganzen Welt
   
  Eishände für den Schneemann
   
  Tipp: Bittet Eure Eltern, Euch alte Gummihandschuhe zu schenken. Füllt diese mit Wasser und hängt sie in einer kalten Nacht draußen auf. Am nächsten Morgen könnt Ihr die Handschuhe vorsichtig ausschneiden, besser geht's, wenn Ihr sie vorher unter heißes Wasser haltet. Jetzt habt Ihr " Geisterhände", die Ihr Euren Schneeungeheuern verpassen könnt
   
4  
  Barbara-Zweige
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-04
   
  Eine Vase mit Zweigen
  Am Barbara-Tag hingestellt.
  Eröffnet den Blüten-Reigen
  Den hab ich für Barbara gewählt.
   
  Lass sie erblühen am Weihnachtstag
  Ich pflege die Zweige ganz fein.
  Spreche liebe Worte, ohne Frag.
  Jedes Jahr hol ich sie herein.
   
  Die Sonne sucht die Zweige
  Küsst sie mit Wärme ohne klag.
  Umhüllt vom wärmenden Kleide.
  Blühen sie am Weihnachtstag.
   
5  
  Nikolausstrumpf am Vorabend
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-05
   
  Den ganzen lieben langen Tag
  Tummelten sich die Kinder
  Sie hatten von Mama einen Auftrag
  Sie sollten Socken stricken
   
  Heimlich im November
  Als die Tage sich trüb dahin tümmelten
  Hatten die Kinder vorgesorgt
  Da hörten sie bereits die Glöckchen klingeln.
   
  Max der Findige schnitzte aus voller Brust
  Einen Holzstiefel in hohl, klang  dumpf
  Lucie die Zierliche hatte gestrickt voller Genuss.
  Für Advent einen Nikolausstrumpf
   
  Er hatte gehört je größer der Stiefel sei
  Marco betrachtete sein Werk im Spiegel
  Desto mehr passt da hinein.
  Und holte hervor des Fischers Gummistiefel
   
  So viel Aufregung, das konnte Jonas nicht fassen.
  Als Ältester konnte er den Brauchtum gut verstehen
  Darum sah er das Alles gelassen
  Morgen kommt der Nikolaus, dann werden DIE schon sehen
   
  Die Kinder spielten lieber verstecken mit Trara
  Mutter beobachtete und backte Kuchen
  Des Abends jedoch am Kamin hingen sie da
  Siehste Mama, nun kann Nikolaus die Socken suchen.
   
   
  Mama sprach: Morgen kommt der Nikolaus
  Überrascht und voller Freude sie lacht.
  Der Papa kam spät Abends nach Haus.
  Lobte sie, das habt ihr besonders schlau gemacht
   
6  
  Nikolaus, Klaus und die Zauber-Elfe
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2007-12-06
   
  Nikolaus komm in unser Haus
  Bring mit deine Geschenke
  Ich mach für dich Türe auf
  Weil ich gerne an dich denke
   
  Deine Rute kannst du im Sacke lassen.
  Bravsein wurde mir das ganze Jahr befohlen
  Bekommst du die Schlingel zu fassen.
  Kannst du sie wieder herausholen
   
  Äpfel, Nüsse, Mandelstern.
  Im Sacke versteckt hast du deine Gaben
  All die Leckereien haben wir gern.
  Lass uns daran laben
   
  Klein und zart
  Nett und apart
  So wird sie beschrieben
  Kinder können mich lieben
   
  Es ist die Zauberelfe
  Überall will sie gerne helfen
  Lass sie wohnen in deinem Heim
  Dann bist do nicht so allein.
   
  Lucie hatte die Elfe erkannt
  Hat sie Zauber-Elfe genannt
  Nimmt sie täglich in den Arm
  Hält ihre Seele warm
   
  Eines Nachts welch weh und ach
  War die Zauberelfe wach
  Sie schlich sich leise davon
  Keiner wusste warum
   
  Lucie weinte viele Tränen
  Sie konnte das gar nicht verstehen
  Sie sandte dem Nikolaus eine Post.
  Mama spendete ihr liebevoll Trost
   
  Seit Sankt Martin vermisse ich
  Meine Zauberelfe und ich bitte dich
  Ich will ja nicht klagen
  Vielleicht kannst du mir sagen
   
  Wo meine Zauberelfe momentan ist.
  Ich gebe dir bis Nikolausabend Frist
  Und hoffe mit Mandelkern und Äpfel fein
  Bringst du mir meine Zauberelfe herein.
   
  Der Nikolaus-Tag rückte näher
  Lucie wurde zum Nikolaus-Späher
  Gegen Abend schlief sie auf der Couch ein.
  Währenddessen liess Mama den Nikolaus herein.
   
  „Wer schläft da so erschöpft vor mir
  Ich komm doch extra nur zu dir.
  Wach auf und seh mich bitte an.
  Ich bin da, dein Weihnachtsmann.!“
   
  Lucie rieb ihre Augen.
  Sie konnte es gar nicht glauben.
  Schnell sprang sie auf
  Denn sie sah auf dem Sack obenauf.
   
  Die Zauberelfe im neuen Kleid.
  Nikolaus hatte geduldig Zeit.
  Liebe Lucie mit dem fröhlichen Gesicht
  Zuerst möchte ich hören ein Gedicht.
   
  Lucie erholte sich flink.
  Ihr Gedicht kannte jedes Kind.
  Nikolausabend ist jetzt da
  Fröhlich sang sie dazu Trara.
   
  Lucie wollte sich artig bedanken.
  Ohne jegliche Hintergedanken.
  Da blitzten die Augen vom Nikolaus
  Die sahen aus wie von Onkel Klaus
   
  Schnell verabschiedete er sich von allen.
  Durch Erkennen tat er Keinem einen Gefallen.
  Lucie saß da mit der Zauberelfe stolz.
  Da klopfte es an der Haustür Holz
   
  Nun ratet mal wer da wohl stand.
  Die Augen waren allen wohlbekannt.
  Richtig geraten, es war der Onkel Klaus.
  Seine Augen blitzten genau wie die vom Nikolaus.
   
7  
  Karussell und Kartoffelsack
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-07
   
  Hurtig dreht sich das Kettenkarussell
  Moritz freut sich aus voller Brust
  Dabei leuchten seine Augen besonders hell
  Denn gestern hatte er Besuch
   
  Der Nikolaus hatte vieles mitgebracht
  Und um das alleine zu tragen
  Bei dieser Schwere nicht zu verzagen
  Hat er an den Nikolaussack gedacht
   
  Darinnen war Äpfel und Nüsse
  Spielzeug für die großen und die Kleinen
  Einiges zum Verweilen
  Und viellerelei Genüsse
   
  Klein Moritz sah ihn schon kommen
  Er war mutig und deutete auf den sein Gepack
  Du Nikolaus warum trägst du den Kartoffelsack
  Wir haben gestern unser Kartoffellieferung bekommen
   
  Wahrheit spricht dein Kindermund.
  Ich werde dich nicht versohlen
  Darum will ich dich belohnen
  Mit einer Kartoffel die ist sehr gesund.
   
  Der  Nikolaus den Kartoffelsack aufband
  Seine Augen wurden größer, ob dem Inhalt
  Sogar für ihn war ein Geschenk im Sack.
  Moritz sagte lieblich danke und reichte ihm die Hand.
   
   
   
   
   
8  
  Bienen, Maria und das Christkind
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-08
   
  Die gute Frau sie backte Kuchen ohne bedenken.
  Und Plätzchen viele an der Zahl.
  Zur Weihnachtszeit wird sie beschenken.
  Kinder an der  Krippe nach ihrer Wahl.
   
  Der Duft von Bienenhonig durchzog das Haus.
  Es roch nach Zucker und Honig fein.
  Es drang bis zur Straße hinaus.
  Da sah sie ein Kindlein klein.
   
  Sie öffnete die Türe als es klopfte.
  Ach liebe Frau gib mir doch ein Stück.
  Oh nein rief sie ganz erschrocken.
  Es ist für Weihnachten der Kinder Glück.
   
  Traurig drehte sich das Mädchen um.
  Sie ging hinaus durch den Garten.
  Das Mädchen verstand nicht das warum.
  Warum musst sie so lange warten?
   
  Die gute Frau dachte an den Weihnachtsabend
  Bis dahin wird das Kind verhungert sein.
  Komm Mädchen, du sollst dich laben.
  Bei heißer Schokolade sollst du mein Gast sein.
   
  Maria ging durch das Gebirge auf einem Pfad
  Viele Bienen umschwirrten sie auf dem schmalen Steig
  Gerade hier sollte sie gehen ohne schad
  Den sicheren Weg hatte sie der guten Frau gezeigt
   
  Die gute Frau dachte an Maria, als sie die Leckereien verteilt
  Sie hatte mit Kinder die Plätzchen geteilt, da wurde ihr klar
  Als das Jesuskind aus der Krippe sich verneigt.
  Weil bestimmt das Christkind bei ihr zu Hause war.
   
   
   
9  
  Zweiter Advent mit Licht zwei
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2007-12-09
   
  Der Raum wird erhellt durch Kerzenschein.
  Sogar der Nikolaus hielt sich im Zaum.
  Der Adventskranz holt die Freude herein.
  Belebt den geschmückten Raum
   
  Zwei Kerzen sind es nun.
  Betrachten wir mit wohlwollen
  Wir wollen es mit Beruhigung tun.
  Wir wollen es mit Achtung zollen.
   
  Advent
  Es brennen zwei Kerzen
  Ich sende Euch Lachen
  Ein Geschenk es kommt von Herzen.
   
   
10  
  Schlitten mit leerem Paket
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-10
   
  Marco stellt den Schlitten vor die Tür
  Er hat ihn gegen die Stiefel ausgetauscht
  Der Nikolaus denkt sich wofür?
  Da hat er ein Päckchen aufgebauscht
   
  Andern Tags Marco voller Freude
  Holt sein Pakte ins Haus
  Er schüttelt und denkt voller Reue
  Oh je, jetzt ist alles aus.
   
  Er malt ein Nikolausbild ganz schnell
  Heftet dieses auf den Schlitten
  Beleuchtet von der Laterne hell
  Entdeckt der Nikolaus sein bitten.
   
  Der Nikolaus lächelt für sich.
  Er wird’s schon finden, und fort er lenkt.
  Klar hab ich was für dich.
  Unter dem Schlitten war ein Geschenk.
   
  Marco hörte der Rentier Glocken
  Rannte schnell vor die Türe, hurra.
  Nach ernsthaften suchen konnte er frohlocken
  Der Nikolaus war auch für ihn da.
   
11  
  Der gemalte Frosch
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-11
   
  Ein ganz besonderes Geschenk
  Wollte das Kind der Mutter machen.
  Doch woran die Mutter denkt.
  Ihr wär am liebsten des Kindes Lachen.
   
  Das Mädchen überlegte lange.
  Was soll ich Mama geben.
  Tränen rannen über die Wangen.
  Ohne  Geld gab es keinen Segen.
   
  Da sah sie das Malbuch auf dem Tisch
  Sie durchforstete alles ganz forsch
  Wie wärs mit dem Vogel oder dem Fisch?
  Sodann malte sie den grünen Frosch
   
  Merke dir mein liebes Kind.
  Die Mutter es in den Arm geschwind.
  Nur eines kann mich glücklich machen.
  Das ist dein liebevolles Lachen.
   
  Gedanken zum Frosch
   
  Gehoert ein Frosch in einen Adventskalender?
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-11
  Eigentlich nicht.
  Ich habe ihn dabei die Adventskalendertage
  einige Male verschoben
  Er passte zuerst hinter kein Tuerchen
  Und auf ein Mal viel mir ein,
  wie der Frosch in den Kalender passt
  und siehe da es hat geklappt
   
  Darum extra: Der Frosch im Adventskalender
   
  und wenn die Kinder das Lesen
  darüber würde ich mich besonders freuen
  dann denkt mal darüber nach was Weihnachten eigentlich bedeutet
  Ganz schlicht und einfach Freude machen
  Und die Freude soll vom Herzen kommen
  und nicht aus dem Geldbeutel
   
   
   
12  
  Engel auf dem Mond
  © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2007-11-25
   
  Träumend mit seliger Ruh
  Sitzt der Engel auf dem Mond ganz knapp
  Schaut hinab und sieht uns zu
  Was die Welt zu bieten hat.
   
  Deine Flügel blitzen golden
  Halte deinen Stern in der Hand
  Dein Antlitz verträumt holden
  Knüpfst das seelische Band
   
  Dazu lächelt der Mond zur Weihnacht
  Sanft schaukelt er hin und her
  Am Himmelszelt in der Nacht
  Oh du fröhliche und selige Himmelsmacht
   
   
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-12
   
  Ein Kind kommt auf die Welt
  Neun Monate unter dem Herzen getragen.
  Jeden Herzschlag hat es gehört
  Jeden Pulschlag gespürt
   
  Das Ungeborene hat alles aufgesogen
  Den Atemzug hat es mit bekommen
  Hat eine eigene Seele bekommen.
  Nun ist es da, in der großen weiten Welt.
  Noch ist die neue Welt für sie  ein genesen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen sagen, hier bin ich.
  Aus der Enge in die Freiheit
  Öffnet es die Augen um zu staunen
  Kinderaugen haben ein Herz um zu leben
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen suchen die Liebe
  Kinderaugen lesen an den Lippen ab
  Kinderaugen warten ab und hoffen
  Eine Umarmung ist für sie ein Segen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen spüren was passiert
  Ob Liebe an erster Stelle steht
  Ob die Worte das richtige sagen
  Kinderaugen lesen es von den Lippen ab.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen verzweifeln
  Werden sie allein gelassen
  Suchen verzweifelt nach dem einen Blick
  Den Blick von Dir oder von Dir.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinder gehören in diese Welt
  Auch wenn sie zu den Schwachen gehören
  Der Mensch zeigt seine Stärke
  Muss er das den Kinder beweisen?
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen verstehen nicht den Sinn.
  Sie lernen wie Erwachsene sich geben
  Das Positive ist der Lern-Gewinn
  Wenn sie nicht gerade das Falsche sehen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen können traurig sein
  Können weinen und anklagen
  Lässt du dein Kind allein
  Kann es den nächsten Schritt nicht wagen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen sagen ich hab dich lieb
  Weißt du auch wen es damit meint
  Beachte dein Kind mit dem spürbaren Trieb
  Bitte dein Kind in dein Herz herein.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinder wollen Neues erlernen
  In der Familie, Kindergarten oder Schule
  Von der Umgebung und der Natur
  Kinder möchten mit dir die Erlebnisse teilen
  Jedes Kind ist sein eigenes Wesen
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen wollen so viel Schönen bestaunen
  Jedes Kind soll das erleben dürfen
  Sieht es die liebevolle pflege
  Freut es sich über Streicheleinheiten
  Jedes Kind sollte jubilieren, niemals erfrieren.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen suchen deine Hand
  Die es durch das Leben führt
  Kinder geben dir die Hand.
  Lassen sich von Schutzengel begleiten.
  Kinder sind auf uns angewiesen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Kinderaugen wollen ergründen
  Frohlocken und glücklich sein
  Jauchzen, tanzen und herumspringen
  Singen und einfach viel lachen.
  Herbeisehnen und einfach mal dösen.
  In den Kinderaugen können wir vieles lesen
   
  Was können wir in den Kinderaugen lesen.
  Ob sie träumen, staunend verharren.
  Wundern, klagen, jammern oder schmeicheln,
  Schlafen, bedenken, verlieren oder erstarren
  Jubeln, bedenken, sich freuen , von Herzen Lachen.
  Kinderaugen brauchen unser Vertrauen
   
   
13  
  Laterne und Lucie Lichterfest
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-13
   
  Lichterfest steht heut bevor
  Sieh der Kinder Lachen
  Es hilft dabei der Engels-Chor
  Das kann nur Freude machen
   
  Lucie im fernen Schweden
  Hat eine Lichterkrone auf
  Hält dazu eine Engels-Rede
  Advent hat seinen Lichter-Lauf
   
  Helligkeit in die Dunkelheit bringen
  Mit weißem Kleid und roten Band
  Die heilige Lucie lässt den Chor hell erklingen
  Bei Lucien-Lieder und Lichterglanz
   
14 Teddy
  Teddybär für mich
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-14
   
  Teddybär wir knuddeln dich
  Kinder haben ihn so gern
  Deine Beliebtheit ist beachtlich
  Überall in nah und fern
   
  Deine dunklen Augen
  Sehn uns zärtlich an
  Du schenkst uns den Glauben
  Und wir glauben daran
   
  Knuddelbär, oh Teddybär
  Wenn ich keinen hätte
  Bring doch einen zu mir her
  In meine gemütliche Heimstätte
   
   
   
15 Rose
  Rose mit Dornen
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-15
   
  Sie den zarten Blätterreigen
  Die sie umschließen
  Rosen den Liebreiz zeigen
  Lass sie für mich sprießen
   
  Rosen in verschiedenen Farben
  Mit Schönheit beschrieben
  Süßlich sie uns umwarben
  Rosenduft möchte ich riechen
   
  Rosen zeig deine Triebe
  Doch Achtung vor dem Besitz
  Rosen der Liebe
  Deine Dornen sind so spitz
   
16 3 Kerzen
  Dritter Advent mit Licht drei
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-16
   
  Lichterglanz  erhellt dem Raum
  Drei Kerzen helfen uns dabei
  Weihnachten ist noch ein Traum
  Doch es kommt bald herbei
   
  Frag deine Seele
  Vertraue nur dir selbst
  Ein jeder gerne den Glauben wählte
  Ich habe Weihnachten für dich bestellt
   
  Es brennen drei Kerzen
  Ich sende Euch Liebe
  Advent, es kommt von Herzen
  Ach wenn sie doch ewig bliebe
   
   
17 Schnecken
  Schnckenlangsam
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-17
   
  Achtsamkeit im Schneckenreich
  Langsam geht es weiter
  Schnecken sind weich
  Schnecken die sind heiter
   
  Schnecken gibt es überall
  Am liebsten auf der Gartenerde
  Und so Fall auf Fall
  Möchten wir sie loswerden.
   
  Schnecken die mit dem Haus.
  Sie tragen es geduldig mit
  Die sehen ach so lustig aus
  Schnecken sind ihr eigener Hit
   
   
   
18 Brezenreiter - Pferd
  Der Breznreiter
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-18
   
  Der Breznreiter bringt das Glück
  Und auf seiner Reise
  Bringt er Brezn zum Essen mit.
  Eine edle Bayerische Speise
   
  Brezn eine bayrische Spezialität
  Wird an arme Menschen verteilt
  Mit höchster Qualität
  Der Breznreiter herbeieilt
   
  München ruft ihn wieder ins Leben
  Zumeist zum Stadtgründungsfeste
  Für die Armen ein essbarer Segen
  Wir wünschen allen das Allerbeste.
   
19 Weihnachtsdorf
  Weihnachtsdorf
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-19
   
  Sanft fällt die Schneeflocke
  Vom Himmelszelt herab
  In der Ferne der Klang der Kirchenglocke
  Wie gemacht vom Zauberstab
   
  Die Familie sitzt zusammen
  Der Vater liebevoll spricht
  Mutter legt die Wäsche zusammen
  Hinter dem Fenster Kerzenlicht
   
  Keiner ist heute allein.
  Aus dem Kamin kommt der Rauch
  Der Schnee glitzert im Mondenschein.
  Friedvolles Weihnachtsdorf
   
20 Rentier
  Der Besuch von Sankt Nikolaus
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-20 Uebersetzung by Brigitte Obermaier , Original von C.C. Moore
   
  Es war die Nacht vor Heilig Abend, aber im Haus
  Rührte sich kein Geschöpf, nicht ein mal eine Maus
  Die Strümpfe hangen mit Vorsicht am Kamin
  In der Hoffnung, daß Sankt Nikolaus dort erschien
   
  Die Kinder lagen jedes gemütlich im eigenen Bett,
  In ihren Träumen tanzten die Pflaumen das Zucker-Ballett.
  Mama mit ihrem Halstuch und Ich mit meiner Kapp',
  Darunter lugte das Haar heraus und das nicht zu knapp.
   
  Als draußen auf dem Rasen Geklapper zu hören war.
  Sprang ich aus dem Bett, um zu sehen, was da wohl geschah
  Auf dem Weg zum Fenster flog ich wie der  Blitz,
  Öffnete den Riegel heftig, fast wie ein schneller Tritt.
   
  Der Mond beleuchtete den neugefallenen Schnee
  Mit silbernen Schein als wärs Mittags-hell
  Ein kleines Wunder sollte ich erleben, hab acht.
  Ein Miniatur-Schlitten und kleine Rentiere derer acht.
  Auf dem Bock ein alten Kutscher, lebhaft, flink und klein.
  Ich wußte sofort, das konnte nur Sankt Nikolaus sein
   
  Schnell wie der Adler auf direktem Kurs wie der Wind.
  Gleichzeitig pfiff er  und rief  ihre Namen geschwind
  "Flink DASHER!  tanz TÄNZER!  flieg PRANCER und VIXEN!
  Auf, auf Sternschnuppe und AMOR, auf, auf DONNER und BLITZEN!
  Über das Eingansportal die Hauswand hinan.
  Jetzt seid flink! Seid flink! Lasst sehen unser Gespann
   
  Wie die trockenen Blätter, die der wilde Hurrikan  vorwärtsfegt.
  Treffen sie auf Hindernisse, dass der Sturm sie in den Himmel hoch trägt.
  Bis auf das Hausdach, fliegt der Schlitten flink  hinauf
  Samt Spielwaren und dem heiligen Sankt Nikolaus.
  Im nächsten Augenblick, hörte ich auf dem Dach
  Das leise Stampfen von kleinen Hufen die trippelten ganz schwach
   
  Ich machte eine Handbewegung und drehte mich schnell, trara
  Sankt Nikolaus flog durch den Kamin, auf dem Sims landete da
  Er war gekleidet ganz in Pelz, von  Kopf bis Fuß
  Jetzt war seine  Kleidung voller Asche und Russ
  Ein Bündel Spielwaren auf dem Rücken trug er ohne klagen
  Sowie die Reisenden ihren Rucksack tragen.
   
  Seine Grübchen so lustig, seine Augen mit fröhlichem Blick.
  Seine Backen waren rosa, seine Nase wie eine Kirsche so dick!
  Wie ein kleiner Bogen war sein drolliger Mund.
  So weiß wie der Schnee war sein Bart über dem Kinn herum
  Dazu ein Pfeifenkopf, der zwischen den Zähnen tanzt
  Der Rauch umkreiste sein Kopf  wie weisser ein Kranz.
   
  Er hatte einen kleinen runden Bauch und ein breites Gesicht.
  Den rüttelte er, wenn er  lachte, weil das immer so ist.
  Er schnitt Grimassen, wie ein  lustiges altes Elfen-Gesicht
  Ich lachte, als ich ihn sah, doch ich fürchtete mich nicht.
  Ein Wink mit seinen Augen, er dreht seinen Kopf
  Gab mir zu erkennen, ich sei kein ängstlicher Schopf.
   
  Er sprach nicht ein Wort, aber er machte seine Arbeit,
  Füllte all die Strümpfe; dann war er zu einem Dreh bereit.
  Legte seinen Finger an die Nase, obenauf.
  Mit einem Kopfnicken, kroch er durch den Kamin hinauf.
   
  Er sprang auf seinem Schlitten und pfiff seinem Gespann.
  Schnell flogen sie davon, in die Weite des Weltenall.
  Ich hörte ihn noch rufen, es war wie ein funkelndes Signal so sacht.
  "Fröhliche Weihnachten und allen eine Gute Nacht!"
   
Idee: In den Vorweihnachtstagen des Jahres 1822 schrieb
  Clement Clarke Moore, Professor an der Columbia
  Universität von New York, zum Entzücken seiner
  sechs Kinder "A Visit from St. Nicholas." Das
  Gedicht eroberte sich in Windeseile die Herzen
  aller amerikanischen Kinder. Seine Beschreibung
  des Nikolaus prägte die Weihnachtszeichnungen
  bis ins Jahr 1931.
   
  A Visit From St. Nicholas
  by Clement Clarke Moore
   
  'Twas the night before Christmas', when all through the house,
  not a creature was stirring, not even a mouse;
  The stockings were hung by the chimney with care,
  In hopes that St. Nicholas soon would be there;
   
  The children were nestled all snug in their beds,
  While visions of sugar-plums danced in their heads;
  And mamma in her 'kerchief, and I in my cap,
  had just settled down for a long winter's nap,
   
  When out on the lawn there arose such a clatter,
  I sprang from the bed to see what was the matter.
  Away to the window I flew like a flash,
  tore open the shutters and threw up the sash.
   
  The moon on the breast of the new-fallen snow
  gave the luster of mid-day to objects below,
  When, what to my wondering eyes should appear,
  but a miniature sleigh, and eight tiny reindeer,
  With a little old driver, so lively and quick,
  I knew in a moment it must be St. Nick.
   
  More rapid than eagles his coursers they came,
  And he whistled, and shouted, and called them by name:
  "Now, DASHER! now, DANCER! now, PRANCER and VIXEN!
  On, COMET! on CUPID! on, DONDER and BLITZEN!
  To the top of the porch! to the top of the wall!
  Now dash away! dash away! dash away all!"
   
  "As dry leaves that before the wild hurricane fly,
  When they meet with an obstacle, mount to the sky,
  so up to the house-top the coursers they flew,
  With the sleigh full of toys, and St. Nicholas too.
  And then, in a twinkling, I heard on the roof
  the prancing and pawing of each little hoof.
   
  As I drew in my hand, and was turning around,
  down the chimney St. Nicholas came with a bound.
  He was dressed all in fur, from his head to his foot,
  and his clothes were all tarnished with ashes and soot;
  A bundle of toys he had flung on his back,
  and he looked like a peddler just opening his pack.
   
  His eyes -- how they twinkled! his dimples how merry!
  His cheeks were like roses, his nose like a cherry!
  His droll little mouth was drawn up like a bow,
  and the beard of his chin was as white as the snow;
  The stump of a pipe he held tight in his teeth,
  and the smoke it encircled his head like a wreath;
   
  He had a broad face and a little round belly,
  that shook, when he laughed like a bowl full of jelly.
  He was chubby and plump, a right jolly old elf,
  and I laughed when I saw him, in spite of myself;
  A wink of his eye and a twist of his head,
  soon gave me to know I had nothing to dread;
   
  He spoke not a word, but went straight to his work,
  and filled all the stockings; then turned with a jerk,
  Laying his finger aside of his nose,
  And giving a nod, up the chimney he rose;
   
  He sprang to his sleigh, to his team gave a whistle,
  and away they all flew like the down of a thistle.
  But I heard him exclaim, as he drove out of sight,
  "HAPPY CHRISTMAS TO ALL, AND TO ALL A GOOD-NIGHT."
   
   
   
   
21 Glocken
  Glockenklang
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-21
   
  Wie viel Menschen traten herein
  Gingen durch die Pforte
  Durch die Türe
   
  Wie viel Menschen betraten die Schwelle
  Um in das Kirchenschiff zu gelangen
  In die Kirche hinein
   
  Wie viel Glocken hörtest du läuten
  Hoch oben vom Kirchturm herab
  Glockenklang
   
  Die Glocken sie rufen uns zu ganz lieblich
  Zur Weihnachtszeit
  Tritt ein
   
22 Zwillingsengel
  Zwillings-Engel
  © Zauberblume, Muenchen, 2007-12-22
   
  Engel Bote aus einer anderen Welt
  Lass dich mein Beschützer werden
  Du hast für mich den großen Wert
  Oh bitte begleite mich auf unserer Erde
   
  Schöner Engel du bist nicht allein
  Getreulich haltet ihr die Wacht
  Dort oben im Himmelsreich
  Warten wir auf deiner Zuwendung sacht.
   
  Zwillinge brauchen Engel derer zwei
  Sie geleiten sie auf ihren Pfaden
  Helfen gerne bei jedem Hilfeschrei
  Schenken ihnen Treue, Gunst und Gnade.
   

 
   zauberhaften Gruss von  Zauberblume
 
 
 
 
 
 

 

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